Von der Beachflag zur Gesichtsmaske

Seit 2000 sind wir die Ansprechpartner aller großen Brands national und international für den Bereich Mobile Werbeträger - von der Beachflag, über Werbebanden, Standdisplays und Aufblasbaren Werbeträgern bis hin zu Zelten aller Art. Alles, was man für Events, Sportveranstaltungen, Messen und zur Außenwerbung benötigt.

Da wir auch viele Sonderlösungen und individuelle Anfertigungen machen, haben wir eigene Nähereien und sogar eine eigene Weberei. Denn wenn wir alles von der Pike auf selbst herstellen, wissen wir, woher es kommt, wie es gemacht wurde und was es kann. 

So stellen wir auch schon seit längerem Werbeträger aus Stoffen her, die zu 40 % aus recyceltem Plastic aus den Meeren stammt. Außerdem werden aus den Stoffresten, die bei der Produktion unserer Werbeträger entstehen, Schulrucksäcke mit integriertem Regencap für Kinder aus Afrika gefertigt.

Der Lockdown traf uns als eine der ersten Branchen in Deutschland unerwartet bei voller Fahrt: Unsere Mitarbeiter und wir als Geschäftsleitung haben nichts falsch gemacht und dennoch ist unsere Geschäftsgrundlage von einem auf den anderen Tag weg.

Wenn eine Tür zu geht, öffnet sich eine neue:

So kam der Anruf eines befreundeten Arztes sehr gelegen, der bereits im März fragte, ob wir auch Gesichtsmasken aus Stoff herstellen könnten.

Klar konnten wir! Aber wie bei all unseren Projekten, fragen wir immer Experten um Rat: Was ist wichtig? Was muss das Produkt können? Worauf muss besonders geachtet werden? Was ist nice to have? So haben wir glücklicherweise auch einen Arzt gefunden, der für seine Studenten ein Testlabor für Krankenhaushygiene betreibt. Dort durften wir unsere Masken testen und gemeinsam mit diesem Arzt immer weiterentwickeln. 

So kamen wir auch schnell dahinter, dass reine Stoffmasken - selbst doppellagig - keinerlei Schutz vor Viren bieten. Nach über 20 Jahren im Geschäft ist unser Netzwerk groß, so dass wir den Weltmarktführer für Filtertechnik kontaktierten und ihm unser Problem schilderten. Dieser hatte verschiedene Filter auf Rolle auf Lager, die er uns zur Verfügung stellte - wobei er gleich einen favorisierte. In unserem Textlabor zeigte unsere Gesichtsmaske mit diesem Filter dann auch beeindruckende Werte: Die Filterqualität lag zwischen einem Medizinischen Mundschutz (für den OP) und einer FFP2-Maske.

Natürlioch können diese Tests keine medizinischen Studien ersetzen und als Ergebnis ein Medizinisches Produkt zertifizieren!

Daher sind wir gerade dabei, in einem international anerkannten Labor unsere Masken mit unseren Filtern testen zu lassen, um danach eine medizinische Zulassung zu erhalten. Wir rechnen spätestens Ende Juli mit dem Ergebnis - hoffen auf früher!

Trotz allem wurden unsere Masken jedoch von vielen Ärzten allein wegen ihrer Form, der großen Abdeckung vom Nasen-Mund-Bereich und der angenehmen Tragbarkeit gelobt. Zahlreiche Unternehmen, medizinische und öffentliche Einrichtungen sowie auch einige Krankenhäuser haben bereits heute unsere Gesichtsmasken im Einsatz.